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30.07.2021

Bitterstoffe

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So bitter und so gesund

So mancher verzieht nur bei dem Gedanken an bittere Lebensmittel bereits das Gesicht, wiederum andere mögen den bitteren Geschmack auf der Zunge sehr gern. Bitterstoffe in Lebensmitteln wie Kaffee, Zartbitterschokolade oder auch Bier werden akzeptiert und auch sehr gern genossen. Denken wir allerdings an bittere Salate wie Chicorée oder Radicchio oder auch an eine ungezuckerte Grapefruit, da lehnen doch die meisten gern dankend ab. Wichtig ist, dass Bitterstoffe auf jeden Speiseplan gehören sollten. Warum das so ist und welche Lebensmittel sich dafür eignen und welche Monsieur Cuisine Rezepte ihr jetzt kochen solltet, könnt ihr in folgendem Artikel lesen.

Natürliche Bitterstoffe

Bitterstoffe ist nur ein übergeordneter Begriff für die verschiedenen unterschiedlichen chemischen Verbindungen. Sie kommen in unterschiedlichen Pflanzen vor. In Eisbergsalat ist der Bitterstoff „Lactucin“ enthalten, während Artischocken durch „Cynarin“ bitter werden. Sie heißen anders und haben unterschiedliche chemische Verbindungen, doch sie haben alle eins gemeinsam: Sie schmecken bitter.
Bitterstoffe schützen auch Pflanzen vor Tieren, welche sich von Pflanzen ernähren, denn auch Tiere mögen keine Bitterstoffe. Von Natur aus schmecken Kindern bittere Lebensmittel ebenso wenig, so schützen sich Kinder instinktiv vor giftigen Lebensmitteln. Doch sich an Bitterstoffe zu gewöhnen, ist ganz leicht. Bestes Beispiel ist der Kaffee. Ein von Natur aus bitteres Lebensmittel, welches regelmäßig verzehrt wird. Hier wurde sich der Geschmack regelrecht antrainiert.
Richtig ist, dass man sich an den Geschmack natürlicher Bitterstoffe wieder gewöhnen kann. Dafür greift man bestenfalls auf ursprüngliche Obst- und Gemüsesorten zurück, denn hier sind die Bitterstoffe noch gänzlich enthalten. Häufig findet man solche Sorten auf Wochenmärkten. Du tust damit also nicht nur etwas Gutes für deinen Körper, sondern kaufst auch noch saisonal und regional ein. ;-)
 
Lebensmittel mit natürlichen Bitterstoffen:

  • Kohl: Grünkohl, Rosenkohl
  • Salate: Endiviensalat, Rucola, Chicorée, Radicchio
  • Gemüse: Mangold, Spinat, Artischocken, Oliven, Auberginen
  • Gewürze: Kurkuma, Ingwer, Thymian, Zimt, Estragon, Senfkörner
  • Getränke: Kaffee, grüner Tee, Salbeitee, Grapefruitsaft

Bitterstoffe und der menschliche Körper

Auf der menschlichen Zunge befinden sich bis zu 25 Bitterrezeptoren. Doch aufgrund dessen, dass man immer weniger bitteres Essen zu sich nimmt, gehen diese nach und nach verloren und der Mensch gewöhnt es sich ab, bittere Lebensmittel genießen zu können. Das führt auch dazu, dass in vielen Lebensmitteln bereits die bitteren Stoffe rausgezüchtet wurden. Das ist sehr schade, denn Bitterstoffe in bereits geringen Mengen sind überaus gesund für den menschlichen Körper.

Jede Substanz Bitterstoff hat eine andere tolle Wirkung auf den Körper. Im Großen und Ganzen lässt sich für alle Bitterstoffe sagen, dass sie sich positiv auf den Körper und besonders auf die Verdauung auswirken.
Wahre Helferlein, wenn es um kontrolliertes Essen geht? Das sind Bitterstoffe tatsächlich, denn sie sorgen dafür, dass das Sättigungsgefühl länger bleibt und unterstützen somit die Fettverbrennung im Körper. Wenn man also auf seine Linie achten möchte, sollte man unbedingt Lebensmittel mit Bitterstoffen in den Speiseplan einbauen.
Sie sind aber nicht nur Fatburner, sondern bewirken noch weitere wichtige Prozesse im menschlichen Körper. Bitterstoffe wirken antioxidativ, das heißt, sie können Tumorerkrankungen vorbeugen. Vor allem für den Verdauungstrakt und den Blutzuckerspiegel sind Bitterstoffe wichtig. Sie regen die Durchblutung an und fördern eine gesunde Verdauung. Sie helfen gegen Bakterien und Viren, wirken der Übersäuerung des Körpers entgegen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel positiv. Bittere Lebensmittel haben blutreinigende Effekte und unterstützen die Arbeit der Leber. Wer Probleme mit Gallensteinen hat, sollte dringend mehr bittere Lebensmittel essen, denn wenn der Körper zu wenig Bitterstoffe bekommt, erhöht sich das Risiko, dass sich Gallensteine überhaupt erst bilden können. Zu guter Letzt helfen Bitterstoffe auch bei empfindlichem Zahnfleisch und gegen dessen Entzündungen. Je mehr bittere Lebensmittel man also isst, desto besser wird auch die Mundflora und umso angenehmer wird der Besuch beim Zahnarzt. :-)

Die wichtigsten Wirkungsweisen der natürlichen Bitterstoffe auf einen Blick:

  • Unterstützen bei der Fettverbrennung
  • Erhöhen die Produktion der Gallenflüssigkeit
  • Regen den Appetit an und regulieren das Hungergefühl
  • Sorgen für eine gesunde Verdauung
  • Regen die Darmtätigkeit an können vor entzündlichen Darmerkrankungen schützen

Für die Planung eures Speiseplans findet ihr hier noch ein paar Monsieur Cuisine Rezepte, welche euch wichtige Bitterstoffe liefern. Viel Freude beim Kochen und Genießen.

© © NGV mbH, Foto: Martina Brinkop
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Rezept von
Monsieur Cuisine
Nudelsalat mit Oliven-Tapenade und Rucola
MC plus
4 Portionen
Einfach
Fertig in: 1:25 Std.
Zubereitungszeit: 10 Min.
Nudelsalat mit Oliven-Tapenade und Rucola
© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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Rezept von
Monsieur Cuisine
Gefüllte Chicoréeblätter
MC plus
4 Portionen
Einfach
Fertig in: 0:55 Std.
Zubereitungszeit: 45 Min.
Gefüllte Chicoréeblätter
© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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Mangold-Pfannkuchen-Röllchen
MC connect
4 Portionen
Mittel
Fertig in: 2:45 Std.
Zubereitungszeit: 25 Min.
Mangold-Pfannkuchen-Röllchen
© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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Kaffee-Fudge-Kuchen
MC connect
16 Stücke
Einfach
Fertig in: 1:35 Std.
Zubereitungszeit: 15 Min.
Kaffee-Fudge-Kuchen
© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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Golden Milk
MC connect
4 Gläser
Einfach
Fertig in: 0:15 Std.
Zubereitungszeit: 5 Min.
Golden Milk