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10.03.2020

Das hat jetzt Saison!

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Frisch auf dem Tisch im März

Möglichst regional einzukaufen, ist aus vielerlei Gründen sehr sinnvoll. Zum einen gibt es genügend Gemüse und Obst, welches aus heimischem Anbau verfügbar ist. Man spart also die weiten Transportwege aus entfernten Anbaugebieten. Des Weiteren schmecken die frischen Obst- und Gemüsesorten einfach viel besser als z. B. eingeflogene und unreife exotische Früchte. Zu Beginn fühlt es sich ggf. wie eine Einschränkung an, doch schlussendlich entdeckt man so erst wieder die Vielfalt im Wechsel der Jahreszeiten.
Natürlich gibt es Monate mit mehr und Monate mit weniger Auswahl. Zwischen Juni und Oktober gibt es die größte Vielfalt an diversen Gemüsesorten. Einige Gemüse- und Obstsorten lassen sich allerdings auch sehr gut lagern, weshalb z. B. Kartoffeln, Rotkohl oder auch Äpfel ganzjährig aus heimischem Anbau erhältlich sind.
Wir haben für Euch die Top 3 Gemüsesorten des Monats März zusammengestellt:

Rosenkohl

Es ist wohl eines der Gemüsesorten, welche man liebt oder eben nicht. Auf jeden Fall ist es aber ein sehr Gesundes! Die Rosenkohlsaison ist bereits seit September in vollem Gange. Du kannst ihn aber noch immer frisch erhalten. Allerdings ist der März wirklich der letzte Monat der frischen Rosenkohlsaison. Also nutze den März, bevor Du wieder sechs Monate auf die frischen Rosenkohlknospen warten musst.

Ernte:

Zwischen September und März
Rosenkohl wächst an geraden und dicken Pflanzenstielen, ähnlich wie Trauben. Ein Pflanzenstiel kann mehrfach geerntet werden. Die Röschen sind die Triebknospen der Pflanze, deshalb nennt man Rosenkohl in Österreich auch vorrangig Sprossenkohl oder Knospen.

Innere Werte:

Rosenkohl ist eine kleine Vitaminbombe. Er enthält sehr viel Vitamin C, aber auch Vitamin B1, B2 und B6. Neben ausreichend Vitaminen liefert der Kohl Kalium und Phosphor, Folsäure und Eisen.
Nährwerte per 100 g: 36 kcal; 4 g Kohlenhydrate; 0 g Fett; 4 g Eiweiß; 4,4 g Ballaststoffe

Tipps zur Verarbeitung:

Schneide die Knospen kreuzweise am Strunk ein, dann wird der Rosenkohl gleichmäßiger gegart. Gewürze wie Anis, Kümmel und Fenchel machen ihn bekömmlicher. Gib auch gern etwas Brühe ins Kochwasser, das mildert die „Strenge".

Lagerung:

Am besten lagerst Du ihn im Gemüsefach des Kühlschranks, dort ist er bis zu vier Tage haltbar.
Du solltest ihn nicht in der Nähe von Äpfeln, Tomaten oder Avocados aufbewahren. Der Reifeprozess wird so beschleunigt.

Herkunft:

Rosenkohl ist in der Nähe von Brüssel kultiviert, weshalb er auch „Brüsseler Kohl“ genannt wird. Gezüchtet wird er erst seit dem 19. Jahrhundert.

Lauch/Porree

Porree oder auch Lauch genannt, gilt als kleines Küchenwunder. Er kommt sowohl als Salat, als Gemüsebeilage oder als Geschmacksverstärker in Suppen zum Einsatz. Zwiebeln und auch Knoblauch sind mit ihm zwar eng verwandt aber noch lange nicht so mild und zeitgleich so würzig.

Ernte:

„Freilandporree“ wird zwischen Juni und März geerntet. Im April und Mai kommt der Lauch aus Frühkulturen, welche unter Folie oder Glas gezüchtet werden.

Sorten:

Sommerlauch: erkennbar am langen und dünnen Schaft. Sein Grün ist eher hell.
Herbst- und Winterlauch: erkennbar am deutlich kürzeren, dicken weißen Schaft. Sein Grün ist eher dunkel bis blaugrün und im Verhältnis eher lang.

Innere Werte:

100 g Lauch liefern 26 g Vitamin C und 1 mg Eisen. Besonders der Darm und das Immunsystem profitieren von den Inhaltsstoffen des Lauchs. Die enthaltenen Senföle stabilisieren die Darmflora.
Nährwerte per 100 g: 26 kcal; 3 g Kohlenhydrate; 0,2 g Fett; 2 g Eiweiß; 2,4 g Ballaststoffe

Tipps zur Verarbeitung:

Gründlich waschen, bevor Du ihn verwendest! Schneide ihn bestenfalls zuvor senkrecht ein und spüle ihn dann gründlich ab, so wird auch jedes kleinste Sandkorn entfernt. Du kannst den Lauch sowohl roh als auch gekocht verzehren. Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich, allerdings den Lauch zu blanchieren. Sowohl der weiße Schaft als auch das Grün können verzehrt werden.

Lagerung:

Hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Allerdings: Je länger Du ihn lagerst, desto mehr Vitamine verliert er.

Herkunft:

Die Herkunft wird im Mittelmeerraum vermutet.

Chicorée

Auch bei diesem Gemüse spalten sich die „Geschmacksgeister“. Chicorée ist ein doch eher bitteres Gemüse und diesen Geschmack mag einfach nicht jeder. Allerdings ist er wohl auch eines der kalorien- und fettärmsten Gemüsesorten, weshalb er natürlich auch in vielen Ernährungskonzepten fest verankert ist.

Ernte:

Chicorée benötigt kein Sonnenlicht zum Wachsen deshalb kann man ihn theoretisch das ganze Jahr anbauen. Allerdings ist er vorrangig von Oktober bis April erhältlich.

Sorten:

Weißer Chicorée: schmeckt eher bitter und herb ist dafür aber auch sehr zart
Roter Chicorée: ist etwas würziger im Geschmack aber dafür auch milder

Innere Werte:

Die Bitterstoffe des Chicorées fördern die Magen- und Darmgesundheit. Zusätzlich liefert er reichlich Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium.
Nährwerte per 100 g: 16 kcal; 2,3 g Kohlenhydrate; 0,3 g Fett; 1, 2 g Eiweiß; 1,3 g Ballaststoffe

Tipps zur Verarbeitung:

Kurz abspülen und schon kannst Du ihn verarbeiten. Du kannst ihn sowohl roh als auch gekocht genießen. Ein paar Minuten in lauwarmem Wasser liegen lassen, das mildert seinen Geschmack. Von Chicorée mit starker Grünfärbung oder braunen Blättern solltest Du die Finger lassen.

Lagerung:

Der Chicorée mag auch nach der Ernte kein Sonnenlicht, bestenfalls also dunkel und kühl lagern! Je mehr Sonne der Chicorée bekommt, desto mehr Bitterstoffe bilden sich. Chicorée sollte nicht länger als vier Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Herkunft:

Vermutet wird die Herkunft im Belgischen, aber genau weiß man es nicht. Vorrangig angebaut wird er tatsächlich in Belgien, Frankreich und den Niederlanden.


 

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