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16.07.2021

Smoothies

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Bunte Vielfalt

Ob Obst, Gemüse oder Kräuter, aus allem lässt sich ein leckerer Smoothie zaubern. Viele ersetzen mit einem Smoothie eine ganze Mahlzeit oder legen gar einen „Fastentag“ ein und ernähren sich einen Tag lang nur von Smoothies oder Säften. Doch nicht jeder Smoothie ist gesund. Worauf zu achten ist, welche Zutaten sich besonders gut für einen leckeren und sättigenden Smoothie eignen, wie ihr sie am besten lagert und natürlich wieder viele leckere Monsieur Cuisine Rezepte findet ihr in diesem Artikel.

Smoothies ja, und wann genau?

Die optimale Tageszufuhr an Obst und Gemüse liegt bei fünf Portionen Obst und Gemüse. Mit einem Smoothie schafft man diese Mengen häufig. Der tägliche Nährstoffbedarf kann mit dem richtigen Smoothie somit viel einfacher erreicht werden. Zudem liefert er neben wichtigen Nährstoffen vor allem auch gesunde Energie.
Wann ist nun aber die richtige Zeit für einen Smoothie? Das hängt nicht nur von der Tageszeit ab, sondern auch von den verwendeten Zutaten!
Das gehört rein: Obst und Gemüse, Flüssigkeit aus z.B. Wasser, Pflanzenmilch, Saft oder gar Kokoswasser, Nüsse, Kräuter, Samen, Haferflocken und auch Gewürze wie Zimt oder Vanille. Alles ist möglich.
Morgens: Ist eigentlich alles erlaubt. Du benötigst Energie, denn die gesamte Aktivität des Tages liegt noch vor dir. Deshalb ist der Morgen auch der perfekte Zeitpunkt für eine Kohlenhydratzufuhr. Energie wird schnell geliefert und kann über den Tag abgebaut werden. Gesunde Fette und Proteine sollten auch nicht fehlen, diese sorgen dafür, dass die Energie über einen längeren Zeitraum stetig geliefert wird. Viele Früchte, Nüsse, Samen, Gemüse und auch Proteinpulver sind erlaubt und bringen dich gut durch den Tag.
Mittags: Einen Smoothie direkt im Anschluss an das Mittagessen zu trinken ist nicht zu empfehlen. Die vollwertige Mahlzeit plus einen nährstoffgeladenen Smoothie ist für deinen Körper schwer zu verdauen und bringt auch viel zu viele Kilokalorien mit sich. Planst du den Smoothie als Dessert in deinen Speiseplan ein und nimmst nur einen kleinen Smoothie zu dir, ist dies allerdings kein Problem. Gilt der Smoothie als Ersatz für das Mittagessen, solltest du vorrangig grüne Smoothies mit Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten zu dir nehmen.
Abends oder als Snack: Als Snack für zwischendurch ist ein kleiner Smoothie mit wenig Kalorien immer gut geeignet. Um gut in den Schlaf zu finden und den Körper nicht zu strapazieren, solltest du nach dem Abendessen keine Smoothies mehr zu dir nehmen. Der Verdauungsprozess würde zu sehr angekurbelt werden und dein Körper käme nur langsam zur Ruhe.

Das bringt ein Smoothie an Vorteilen mit

  1. Sie sind immer schnell verfügbar. Nur einen Mixer und frisches Obst und Gemüse, mehr braucht es nicht für einen leckeren Smoothie. Ruckzuck ist er in wenigen Sekunden fertig. Mittlerweile kannst du auch an jeder Ecke einen frisch gemachten Smoothie kaufen.
  2. Zu jederzeit und überall: Ob im Zug, bei der Arbeit, beim Picknick oder am Strand, ein Smoothie kann einfach überall verzehrt werden und ist leicht zu transportieren.
  3. Good Food: Solange du deine Smoothies selbst machst, weißt du auch immer genau, was drin ist. Und das werden vor allem unverarbeitete Lebensmittel sein. Ein Smoothie ist häufig die viel gesündere Alternative zu vielen Snacks oder auch Mahlzeiten.
  4. Weniger Abfall: Ob eine Banane schon braune Stellen hat, der Salat schon etwas welk ist oder die Avocado schon zu weich, das stört deinen Smoothie und seinen Geschmack überhaupt nicht. Smoothies sind perfekte Resteverwerter und ersparen dir große Berge an Lebensmittelabfällen.
  5. Einfach gesund: Mit den richtigen Zutaten kann ein Smoothie nur gesund sein. Er kann entschlacken, ganze Mahlzeiten ersetzen und liefert dir Energie und Vitamine und viele weitere Nährstoffe.

Das solltest du bedenken

Richtig ist, dass sich ausschließlich von Smoothies zu ernähren keine gute Idee ist. Aber warum eigentlich?
Es stimmt, dass ein Smoothie es sehr leicht macht, auf die täglich empfohlene Dosis von 5 Portionen Obst und Gemüse zu gelangen. Doch eigentlich ist es besser, Obst und Gemüse im Ganzen zu essen. Einerseits kann der Körper Vitamine so besser verwerten, andererseits nehmen die Ballaststoffe ohne das Pürieren keinen Schaden. Unser Organismus benötigt Ballaststoffe, um unter anderem Fruchtzucker zu verarbeiten. Der Fruchtzucker bleibt auch nach dem Pürieren der Früchte, die Ballaststoffe hingegen nicht. Natürlich kannst du weiterhin Smoothies trinken, doch wechsle einfach auch mal zur ganzen Frucht.
Ein weiterer Grund dafür, dass man sein Obst und Gemüse nicht nur trinken sollte, ist das fehlende Kauen. Sobald wir Lebensmittel kauen, sendet unser Körper ein Signal an unser Hirn „Hallo, hier wird gerade gegessen. Sag Bescheid, wenn ich satt bin“. Dieses Signal fehlt, sobald man nur noch Flüssignahrung zu sich nimmt, und das Sättigungsgefühl bleibt aus.
Besonders bei gekauften Smoothies sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Vor allem Konservierungsstoffe, Farbstoffe und zugesetzter Zucker sind hier zu beachten und machen aus einem vermeintlich gesunden Smoothie ein reines Zuckerwasser mit vielen Kilokalorien.

So wird’s richtig gesund

Das Wichtigste und auch Einfachste zuerst: Mache deine Smoothies selbst. Es kostet nicht viel Zeit, du weißt so immer ganz genau, was drin ist und kannst ganz nach deinem persönlichen Geschmack entscheiden, welche Zutaten du nimmst. Tipp: Gerade im Sommer darf es etwas kühler sein, lege dafür einfach ein paar Eiswürfel mit in deinen Monsieur Cuisine.
Süß ist zwar lecker aber nicht immer gesund. Verzichte am besten auf raffinierten Zucker und vertraue auf die natürliche Süße des Obstes.
Je grüner, desto gesünder! Auch so kannst du den Zucker in deinem Smoothie reduzieren: Verwende mehr Gemüse als Obst. Es eignet sich alles von Salat über Spinat bis hin zu Brokkoli. Selbst Tiefkühlgemüse kannst du verwenden, es kühlt deinen Smoothie und du kannst es perfekt portionieren.
Nutzt du deinen Smoothie als Ersatz für eine Mahlzeit, dann verzichte nicht auf fetthaltige Lebensmittel, die dich sättigen. Vor allem Nüsse und Pflanzenmilch sind dafür hervorragend geeignet. Nicht nur gesund für dich, sondern auch für deinen grünen Fußabdruck sind regionale und saisonale Zutaten. Probiere es mal aus! So bringst du auch genügend Abwechslung in deinen Smoothie-Alltag.
Je frischer, desto besser! Je mehr ein Smoothie dem Licht und der Zimmertemperatur ausgesetzt ist, desto mehr Nährstoffe verliert er. Wenn man ihn also nicht direkt nach der Zubereitung verzehren kann, empfiehlt sich die Lagerung in einem dunklen Gefäß im Kühlschrank.
Wenn du auf das Kauen nicht verzichten magst, zauberst du dir einfach eine Smoothie-Bowl. Häufig genügt es schon, wenn du weniger Flüssigkeit hinzufügst und somit ein dickflüssiges Fruchtmus entsteht. Getoppt mit frischen Früchten, Nüssen und Samen kannst du die Bowl löffeln und auch kauen. Die perfekte Mahlzeit für dein Frühstück. ;-)

© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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Rezept von
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MC plus
2 Portionen
Einfach
Fertig in: 0:15 Std.
Zubereitungszeit: 15 Min.
Muntermacher-Smoothie-Bowl mit Feigen und Nüssen
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Hallo, das ist ein CookingPilot-Rezept!
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Guten-Morgen-Smoothie
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4 Portionen
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Guten-Morgen-Smoothie
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Zubereitungszeit: 5 Min.
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Zitrus-Smoothie
© © NGV mbH, Foto: TLC Fotostudio
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2 Portionen
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Fertig in: 0:10 Std.
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Möhrensmoothie
© © NGV mbH, Foto: Klaus Arras
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Veganer Weintrauben-Smoothie mit Kiwi
MC plus
2 Gläser
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Fertig in: 0:05 Std.
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Veganer Weintrauben-Smoothie mit Kiwi